ZEISS S7 — Tragsystem
ZEISS S7 ist ein Tragsystem, das in verschiedenen Konfigurationen von Operationsmikroskopen der Marke ZEISS zum Einsatz kommt. Das S7-System gibt es als fahrbares Bodenstativ sowie in Deckenvarianten mit starrer Säule oder Hubsäule. Zu den Mikroskopen mit dem S7-System gehören unter anderem OPMI PROergo, OPMI Sensera und VISU-Modelle. Die einzelnen Konfigurationen unterscheiden sich im Aufbau des Tragsystems, in der Optik, Beleuchtung, Steuerung und Ausstattung. Nachfolgend finden Sie eine automatisch aktualisierte Liste der angebotenen Konfigurationen mit dem S7-System.


Ist ZEISS S7 ein Mikroskopmodell?
ZEISS S7 ist ein Tragsystem und kein eigenständiges Mikroskop. Zusammen mit dem optischen Kopf, der Beleuchtung, dem Steuerungssystem und der Zusatzausstattung bildet es eine Gesamtkonfiguration. Die optischen Möglichkeiten und der Verwendungszweck des Geräts hängen daher vom gesamten System und vor allem vom eingesetzten Kopf ab — nicht allein von der Bezeichnung S7.
Das ZEISS S7-System kommt mit verschiedenen Mikroskopköpfen und in mehreren Montagevarianten zum Einsatz. Der Aufbau der Arme, die Art der Installation und die Ausstattung hängen von der jeweiligen Konfiguration ab.
Mit welchen Mikroskopen kommt das ZEISS S7-System zum Einsatz?
Das ZEISS S7-System kommt in folgenden Konfigurationen zum Einsatz:
- ZEISS OPMI PROergo mit dem mobilen S7-System, Deckenvarianten mit starrer Säule oder Hubsäule, Wandvarianten mit kurzem oder langem Arm sowie dem Centro System;
- ZEISS OPMI Sensera mit dem mobilen S7-System und Deckenvarianten mit starrer Säule oder Hubsäule;
- ZEISS OPMI VISU 140 mit dem mobilen S7-System und Deckenvarianten mit starrer Säule oder Hubsäule;
- ZEISS OPMI VISU 150 mit dem mobilen S7-System sowie ZEISS OPMI VISU 150 BrightFlex mit der Deckenvariante mit starrer Säule;
- ZEISS OPMI VISU 160 mit dem mobilen S7-System und Deckenvarianten mit starrer Säule oder Hubsäule.
Die genannten Modelle sind keine optischen Varianten des S7-Systems, sondern eigenständige optische Köpfe, die in Gesamtkonfigurationen von Operationsmikroskopen eingesetzt werden. Ihre Optik, Beleuchtung, Zusatzausstattung und klinische Zweckbestimmung hängen vom jeweiligen System ab. Die Kompatibilität einer Konfiguration sollte daher anhand des Modells des Mikroskopkopfes, der Art des Tragsystems und der montierten Ausstattung beurteilt werden.
Aufbau und Varianten des ZEISS S7-Systems
Das ZEISS S7-System gibt es als mobile Variante sowie als Deckenvarianten mit starrer Säule oder Hubsäule. Der Hauptunterschied liegt in der Aufhängung und Montage des kompletten Mikroskops, während sich die übrigen Bauteile je nach Konfiguration nur geringfügig unterscheiden. Optik, Steuerung und Ausstattung ergeben sich aus dem eingesetzten Kopf und der Ausführung des kompletten Systems.
Mobiles Tragsystem ZEISS S7
Ein fahrbarer Standfuß, eine senkrechte Säule, ein Horizontalarm und ein Schwenkarm bilden den Aufbau des mobilen S7-Systems. Die Arme ermöglichen die Positionierung des Kopfes, während vier Lenkrollen das Verschieben des kompletten Geräts erlauben. Nach dem Positionieren stabilisieren die Rollenfeststeller den Standfuß. Der Standfuß misst 640 × 640 mm; die Stativhöhe beträgt 1730 mm.
ZEISS S7 Tragsystem zur Deckenmontage mit starrer Säule
Die Deckenvariante mit starrer Säule umfasst einen Horizontalarm, einen Schwenkarm, eine senkrechte Säule und einen Flansch, der das System an einer vorbereiteten Deckenkonstruktion befestigt. In dieser Konfiguration hängt das komplette Mikroskop an der Deckenkonstruktion und benötigt keinen fahrbaren Standfuß. Die starre Säule ermöglicht keine Höhenverstellung des gesamten Tragsystems. Auswahl und Montage des Systems hängen von den technischen Gegebenheiten des Raumes ab.
ZEISS S7 Tragsystem zur Deckenmontage mit Hubsäule
Die Deckenvariante mit Hubsäule umfasst einen Horizontalarm, einen Schwenkarm, einen Deckenflansch und eine elektrische Säule zur Höhenverstellung der gesamten Anordnung. Der Verfahrweg der Säule beträgt 350 mm. Damit lässt sich die Höhe des kompletten Mikroskops an die Installationsbedingungen des Raumes anpassen.
In der Konfiguration ZEISS OPMI PROergo gibt es das S7-System außerdem in zwei Wandvarianten — mit kurzem oder langem Schwenkarm — sowie für das Centro System.
Technische Daten von ZEISS S7 nach Variante
Die Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede zwischen dem mobilen S7-System und den Deckenvarianten. In der Spalte für die Deckenvarianten werden die starre Säule und die Hubsäule getrennt ausgewiesen. Die Daten sind auf das komplette System mit dem entsprechenden Kopf und der jeweiligen Ausstattung zu beziehen.
| Element | Mobile Variante | Deckenvarianten |
|---|---|---|
| Art der Installation | System auf einem fahrbaren Standfuß | Befestigung mit Flansch an der Deckenkonstruktion |
| Mechanischer Grundaufbau | Horizontalarm, Schwenkarm, senkrechte Säule und Standfuß | Horizontalarm, Schwenkarm und Flansch; starre Säule oder Hubsäule |
| Standfuß und Mobilität | Standfuß 640 × 640 mm; 4 Lenkrollen mit Feststellern | kein fahrbarer Standfuß; feste Montage |
| Höhe und Verstellung der Säule | Stativhöhe 1730 mm; ohne Hubsäule | starre Säule: keine Höhenverstellung der gesamten Anordnung; Hubsäule: Hub 350 mm |
| Maximale Belastung des Schwenkarms | 14 kg | 14 kg |
Positionierung und Arbeitsplatzgestaltung mit dem S7-System
Bei der Positionierung des S7-Systems sind die Lage des Operationstisches, der Zugang für den Bediener und der Platz für weitere Geräte von Bedeutung. Die mobile Variante lässt sich an den gewünschten Ort verschieben und anschließend mit den Rollenfeststellern stabilisieren. Die Deckenvariante bleibt an ihren Montagepunkt gebunden; ihre Position muss deshalb auf die Raumorganisation abgestimmt werden.
Der Arm wird entsprechend dem Gewicht des montierten Kopfes und der Ausstattung ausbalanciert. Die richtige Einstellung beeinflusst den Widerstand beim Umpositionieren und das Verhalten des Arms über den gesamten Bewegungsbereich. Nach einem Wechsel des Kopfes oder des Zubehörs muss erneut überprüft werden, ob das System richtig ausbalanciert ist.
Wovon hängt der Preis eines gebrauchten ZEISS S7-Systems ab?
Auf dem Gebrauchtmarkt hängt der Preis eines gebrauchten ZEISS S7 Tragsystems von der Montagevariante, dem technischen Zustand, der Vollständigkeit und der Konfiguration des jeweiligen Exemplars ab. Dazu gehören das Modell des Mikroskopkopfes, der Säulentyp, die Steuerung, die Beleuchtung und die Zusatzausstattung. Bei Medical Elektro ist der Aufbereitungsgrad weder eine Angebotsvariante noch ein preisbestimmender Unterschied, da jedes angebotene Exemplar nach demselben Standard generalüberholt wird. Der Preis wird für jede Gesamtkonfiguration individuell festgelegt.
Gebrauchte und generalüberholte ZEISS S7 Tragsysteme
Die Bezeichnung „gebraucht“ bedeutet, dass das Tragsystem bereits im Einsatz war. Ein generalüberholtes Tragsystem ist ein gebrauchtes Gerät, das einen mehrstufigen Prozess zur Vorbereitung auf den Verkauf durchlaufen hat.
Die Generalüberholung bei Medical Elektro erfolgt nach einem einheitlichen Standard für die Gesamtkonfiguration des jeweiligen Exemplars. Bei ZEISS S7 umfasst sie das Tragsystem in seiner tatsächlichen Montagevariante — mobil oder zur Deckenmontage — zusammen mit dem zugehörigen Mikroskopkopf, den Steuerungs- und Beleuchtungsmodulen sowie dem Zubehör. Jedes generalüberholte Exemplar wird mit individuellen Fotos und einer seiner Konfiguration entsprechenden Beschreibung präsentiert und hat eine 12-monatige Garantie. Den genauen Umfang beschreibt die Seite zum Prozess der Generalüberholung von Operationsmikroskopen.
Verfügbarkeit von ZEISS S7-Systemen
Die Liste der Geräte mit dem ZEISS S7-System wird automatisch aktualisiert. Angaben zu Verfügbarkeit, Konfiguration und Ausstattung finden sich beim jeweiligen Exemplar.
Kontaktieren Sie Medical Elektro, um die Auswahl einer Konfiguration mit dem ZEISS S7-System, die Ausstattung verfügbarer Exemplare und ein individuelles Angebot zu besprechen.