Leica M841
Das Leica M841 ist ein ophthalmologisches Operationsmikroskop von Leica Microsystems mit dem QuadZoom-System mit vier Strahlengängen und Leica OptiChrome-Optik. Die integrierte Hauptbeleuchtung und das separate OttoFlex-Modul unterstützen die Beobachtung des Operationsfeldes und die Erzeugung des Rotreflexes. Die motorisierte Vergrößerung, die Fokussierung, das XY-Modul und der Neigemechanismus des Mikroskopkopfes ermöglichen die Einstellung von Bild und optischer Achse, ohne das Tragsystem zu verschieben. Tragsystem, Ansicht für Assistenten und Ausstattung zur Bildaufzeichnung hängen von der jeweiligen Konfiguration ab. Nachfolgend zeigen wir die aktuell verfügbaren Geräte dieses Modells.
Leica M841 – Modellübersicht
Das Leica M841 ist ein ophthalmologisches Operationsmikroskop für die Augenchirurgie. Es gehört zum Portfolio der Leica Mikroskope und nutzt das QuadZoom-System mit vier Strahlengängen sowie die Leica OptiChrome-Optik. Das System liefert Operateur und Assistent ein stereoskopisches Bild. Die Hauptbeleuchtung und das separate OttoFlex-Modul unterstützen die Beobachtung des Operationsfeldes und die Erzeugung des Rotreflexes.
Der motorisierte 6:1-Zoom ermöglicht eine stufenlose Vergrößerungsänderung. Die Fokussierung hat einen Verstellbereich von 45 mm, und das XY-Modul verschiebt die optische Achse über einen Bereich von 58 × 58 mm, ohne das Tragsystem neu zu positionieren. Der motorisierte Neigemechanismus des Mikroskopkopfes von +15° bis −95° ermöglicht es, die Beobachtungsrichtung an die Lage des Operationsfeldes anzupassen.
Das Leica M841 ist in mobilen und deckenmontierten Konfigurationen erhältlich. Einzelne Geräte können sich hinsichtlich Tragsystem, Objektiv, Binokulartubus, Ansicht für Assistenten, Bedienung und Ausstattung zur Bildaufzeichnung unterscheiden. Beschreibung und Fotos jedes Geräts zeigen seine tatsächliche Konfiguration.
Einsatz des Leica M841 in der Ophthalmologie
Das Leica M841 ist für augenchirurgische Eingriffe vorgesehen, bei denen Operateur und Assistent das Operationsfeld stereoskopisch beobachten müssen. Das QuadZoom-System verteilt das Bild auf vier Strahlengänge, sodass beide Personen ein vollständiges stereoskopisches Bild erhalten. Das Modell gehört zur Gruppe der ophthalmologischen Mikroskope und kann an die Anordnung des Arbeitsplatzes sowie die Art der Mitbeobachtung angepasst werden.
Die motorisierte Fokussierung, das XY-Modul und der Neigemechanismus des Mikroskopkopfes ermöglichen es, Schärfe, Position der optischen Achse und Beobachtungsrichtung über die Bedienelemente des Mikroskops zu korrigieren. Dadurch lässt sich das optische System auf das Arbeitsfeld ausrichten, ohne jedes Mal das gesamte Tragsystem zu verschieben.
Hauptbeleuchtung, OttoFlex und Rotreflex
Das Leica M841 nutzt eine integrierte Hauptbeleuchtung und ein separates OttoFlex-Modul. Beide Systeme werden unabhängig voneinander gesteuert. Die Hauptbeleuchtung umfasst zwei Halogenlampen mit 12 V / 50 W, einen Schnellwechselmechanismus sowie IR- und UV-Filter. Das OttoFlex-Modul besitzt eine eigene Halogenlampe mit 12 V / 50 W und dient zur Erzeugung des Rotreflexes.
Durch die separate Regelung von OttoFlex lässt sich die Intensität des Rotreflexes unabhängig von der Hauptbeleuchtung einstellen. Die Funktion unterstützt die Beobachtung auch bei kleiner Pupille und bei Eingriffen wegen fortgeschrittener Katarakt.
Wichtige technische Daten des Leica M841
QuadZoom, OptiChrome und optische Parameter
Das Leica QuadZoom-System nutzt vier unabhängige Strahlengänge. Operateur und Assistent erhalten ein vollständiges stereoskopisches Bild, ohne dass die Helligkeit zwischen den beiden Beobachtungsplätzen aufgeteilt wird. Die Leica OptiChrome-Optik arbeitet über den gesamten Vergrößerungsbereich mit dem System zusammen.
Der motorisierte Zoom hat ein Verhältnis von 6:1. Mit einem Objektiv f = 200 mm (WD 175 mm) und 10× Okularen bietet das System eine Vergrößerung von 3,5× bis 21×. Der Sichtfelddurchmesser reicht von 8 bis 75 mm. Je nach erforderlicher Konfiguration kann das Leica M841 mit einem Objektiv f = 200 mm (WD 175 mm), f = 225 mm (WD 200 mm) oder f = 250 mm (WD 225 mm) verwendet werden.
Positionierung und Bedienung
Die motorisierte Fokussierung hat einen Verstellbereich von 45 mm. Das XY-Modul verschiebt die optische Achse innerhalb eines Bereichs von 58 × 58 mm. Damit lässt sich die Bildposition korrigieren, ohne den Standfuß oder den Arm des Systems zu bewegen. Beide Mechanismen verfügen über eine automatische Rückstellung der Position.
Der motorisierte Neigemechanismus des Mikroskopkopfes arbeitet in einem Bereich von +15° bis −95°. Damit lässt sich die optische Achse auf das Operationsfeld ausrichten, während das Tragsystem in seiner Position bleibt.
Das Steuergerät steuert die Antriebe des Mikroskops und ermöglicht eine unabhängige Einstellung von Hauptbeleuchtung und OttoFlex. Die Systemfunktionen werden über einen Fuß- oder Handschalter mit 12 Funktionen gesteuert. Grundlegende Einstellungen lassen sich dadurch vornehmen, ohne zum Mikroskopkopf greifen zu müssen.
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Optisches System | QuadZoom, vier Strahlengänge |
| Optik | Leica OptiChrome |
| Zoom | Motorisiert, 6:1 |
| Vergrößerung | 3,5×–21× mit einem Objektiv f = 200 mm (WD 175 mm) und 10× Okularen |
| Sichtfelddurchmesser | 8–75 mm |
| Objektive (f / WD) | f = 200 mm (WD 175 mm), f = 225 mm (WD 200 mm) oder f = 250 mm (WD 225 mm), je nach Konfiguration |
| Fokussierung | Motorisiert, Verstellbereich 45 mm, automatische Rückstellung |
| XY-Modul | Motorisiert, Verstellbereich 58 × 58 mm, automatische Rückstellung |
| Neigung des Mikroskopkopfes | Motorisiert, von +15° bis −95° |
| Hauptbeleuchtung | Integriert; zwei Halogenlampen mit 12 V / 50 W und Schnellwechsel; IR- und UV-Filter |
| OttoFlex | Separates Rotreflex-Modul; Halogenlampe mit 12 V / 50 W |
| Bedienung | Fuß- oder Handschalter mit 12 Funktionen |
Konfigurationen und Tragsysteme des Leica M841
Das Leica M841 bildet zusammen mit dem passenden Tragsystem und der entsprechenden Ausstattung ein vollständiges Operationssystem. Die Familie umfasst mobile und deckenmontierte Konfigurationen. Der optische Kern des M841 bleibt gleich; Positionierung, Ausbalancieren und Arretierung der Bewegungen hängen vom verwendeten Tragsystem ab.
Mobile Varianten
Die mobile Standardvariante nutzt einen fahrbaren Standfuß. Damit lässt sich das vollständige System zwischen Arbeitsplätzen bewegen und am Operationsfeld positionieren.
Das Leica M841 EBS verbindet denselben optischen Kern mit einem mobilen System mit elektromagnetischen Bremsen und halbautomatischem Ausbalancieren. Diese Lösung unterstützt die Positionierung des Arms und die Arretierung der Bewegungen, sobald die gewünschte Position erreicht ist.
Deckensysteme
Das Leica M841 ist auch als Ceiling Mount sowie in den Konfigurationen C40, Telescope Mount und Mini Mount erhältlich. Diese Systeme unterscheiden sich in der Konstruktion des Arms und der Positionierung des Mikroskops. Dadurch lässt sich die Konfiguration an die räumlichen Gegebenheiten des Operationssaals und die Anordnung des Arbeitsplatzes anpassen.
Bei der Deckenmontage entfällt der fahrbare Standfuß, sodass die Bodenfläche rund um das Operationsfeld frei bleibt. Dies erleichtert den Zugang zum Arbeitsplatz von verschiedenen Seiten. Ein passend gewählter Arm ermöglicht es, das Mikroskop über das Arbeitsfeld zu führen und nach dem Einsatz beiseitezuschwenken. Ausstattung, Bewegungsbereich und Bedienung des jeweiligen Systems ergeben sich aus der gewählten Konfiguration.
Ansicht für Assistenten, Bildaufzeichnung und Zusatzausstattung
Das Leica M841 kann mit einer 0°-Ansicht für Assistenten ausgestattet werden, die einen zweiten stereoskopischen Beobachtungsplatz bietet. Die Konfiguration lässt sich um einen Doppelbeobachtungsansatz für eine dritte Person oder um einen Strahlenteiler zum Anschluss eines zusätzlichen optischen Strahlengangs erweitern. Die Auswahl der Komponenten hängt von der benötigten Anzahl der Beobachtungsplätze und dem Aufbau des vollständigen Systems ab.
Für die Bildaufzeichnung kann eine geeignete Video- oder Fotokamera verwendet werden, die über einen Adapter und einen Strahlenteiler mit dem optischen Strahlengang verbunden ist. Die Ausstattung eines Geräts kann somit allein eine Ansicht für Assistenten, eine Ansicht für Assistenten mit Bildaufzeichnung oder eine erweiterte Mitbeobachtungsausstattung umfassen.
In ophthalmologischen Konfigurationen ist das Leica M841 auch mit BIOM 4m-Systemen sowie den Modulen SDI 4e und SDI 4m kompatibel. Dabei handelt es sich um optionale Komponenten des vollständigen Systems. Ob sie vorhanden sind, geht daher aus der Beschreibung und den Fotos des jeweiligen Geräts hervor.
Leica M841 und Leica M844
Das Leica M841 und das Leica M844 nutzen das QuadZoom-System mit vier Strahlengängen, das Operateur und Assistent eine stereoskopische Beobachtung ermöglicht. Die Modelle unterscheiden sich jedoch in den Bewegungsbereichen ihrer Antriebe und im Aufbau des Rotreflex-Moduls.
Beim Leica M841 beträgt der Fokussierbereich 45 mm, und die motorisierte Neigung reicht von +15° bis −95°. Das Leica M844 hat einen Fokussierbereich von 54 mm und einen Neigungsbereich von +15° bis −50°. Das M841 nutzt ein separates OttoFlex-Modul, während das M844 mit OttoFlex II ausgestattet ist. Der Vergleich dieser Parameter hilft, das Modell an den benötigten Verstellbereich und die Beleuchtungskonfiguration anzupassen.
Wovon hängt der Preis eines gebrauchten Leica M841 Mikroskops ab?
Auf dem Gebrauchtmarkt hängt der Preis eines gebrauchten Leica M841 Mikroskops vom technischen Zustand, von der Vollständigkeit und von der Konfiguration des jeweiligen Geräts ab. Dazu zählen Tragsystem, Optik, Ansicht für Assistenten, Bedienung sowie die Ausstattung zur Beobachtung des hinteren Augenabschnitts und zur Bildaufzeichnung. Bei Medical Elektro ist der Aufbereitungsumfang weder eine Angebotsvariante noch ein preisbestimmender Unterschied, da jedes angebotene Gerät denselben Standard der Generalüberholung durchläuft. Der Preis wird individuell für die vollständige Konfiguration festgelegt.
Generalüberholte Leica M841 Mikroskope bei Medical Elektro
Die Bezeichnung „gebraucht“ bezieht sich auf ein Mikroskop, das bereits im Einsatz war. Ein generalüberholtes Operationsmikroskop ist ein gebrauchtes Gerät, das vor dem Verkauf einen mehrstufigen Aufbereitungsprozess durchläuft.
Die Generalüberholung bei Medical Elektro folgt einem einheitlichen Standard für die vollständige Konfiguration jedes einzelnen Geräts. Beim Leica M841 umfasst sie das vollständige Mikroskop mit dem passenden Tragsystem und seiner tatsächlichen Ausstattung für Optik, Beobachtung, Beleuchtung, Bedienung und Bildaufzeichnung. Zu jedem generalüberholten Gerät gehören individuelle Fotos und eine Beschreibung, die seiner Konfiguration entspricht. Es ist durch eine 12-monatige Garantie abgedeckt. Den genauen Umfang beschreibt die Seite zum Prozess der Generalüberholung von Operationsmikroskopen.
Verfügbarkeit von Leica M841 Mikroskopen
Die Liste der Leica M841 Geräte wird automatisch aktualisiert. Angaben zur Verfügbarkeit, zum Tragsystem, zur optischen Konfiguration, zur Ansicht für Assistenten, zur Bedienung und zur Ausstattung stehen bei jedem Gerät.
Kontaktieren Sie Medical Elektro zur Auswahl eines Leica M841, zur Ausstattung verfügbarer Geräte und für ein individuelles Angebot.
