Leica F40 — mobiles Tragsystem
Leica F40 ist ein mobiles Tragsystem, das in Gesamtkonfigurationen von Operationsmikroskopen der Marke Leica eingesetzt wird. Es kommt unter anderem mit den Modellen M520, M525, M820, M822 und M844 zum Einsatz. Die Konstruktion des Stativs bestimmt die Positionierung, die Reichweite und das Verfahren des kompletten Geräts. Die Art des Ausbalancierens, die Bremsen, die zulässige Belastung und der Aufbau der Beleuchtung hängen jedoch vom montierten Mikroskopkopf und der Systemversion ab. Nachfolgend finden Sie eine automatisch aktualisierte Liste der angebotenen Konfigurationen mit der Bezeichnung F40.





Ist Leica F40 ein Mikroskopmodell?
Leica F40 ist weder ein eigenständiges Mikroskopmodell noch ein Optikkopf. Die Bezeichnung steht für ein mobiles Tragsystem, das neben Mikroskopkopf, Beleuchtung, Steuerung und Ausstattung einen Bestandteil des kompletten Operationsmikroskops bildet. Die optischen Parameter und der klinische Einsatz ergeben sich daher aus der Gesamtkonfiguration und nicht allein aus dem Stativ F40.
Leica F40 kommt in mehreren Konfigurationen mit unterschiedlichen Mikroskopmodellen zum Einsatz. Je nach Zusammenstellung unterscheiden sich unter anderem die Art des Ausbalancierens, die zulässige Belastung und die Beleuchtungslösungen. Die Bezeichnung F40 ist daher zusammen mit der Bezeichnung des Mikroskopkopfes zu betrachten, beispielsweise M525 F40 oder M844 F40.
Mit welchen Mikroskopen kommt das System Leica F40 zum Einsatz?
Das System Leica F40 kommt in fünf Konfigurationen zum Einsatz:
M520 und M525 kommen in Konfigurationen für unterschiedliche chirurgische Fachgebiete zum Einsatz. Weitere Informationen zur Auswahl finden Sie auf der Seite zu multidisziplinären Operationsmikroskopen. M820, M822 und M844 sind dagegen ophthalmologische Modelle, die in der Kategorie ophthalmologische Mikroskope näher beschrieben werden. Der Einsatzbereich ergibt sich somit aus dem montierten Mikroskopkopf und der Gesamtkonfiguration und nicht allein aus dem Stativ F40.
Worin unterschieden sich die Konfigurationen des Leica F40?
Konfigurationen mit dem System F40 lassen sich in zwei Gruppen mit unterschiedlichem Aufbau und unterschiedlicher Bedienung einteilen. Die erste umfasst die Modelle M520 und M525, die zweite M820, M822 und M844.
Leica M525 F40 und Leica M520 F40
In den Konfigurationen M525 F40 und M520 F40 unterstützt eine einstellbare Gasfeder das Ausbalancieren des Arms, während der Mikroskopkopf in den Achsen A/B und C manuell ausbalanciert wird. Das System umfasst sechs elektromagnetische Bremsen: vier im Stativ und zwei für die Achsen des Mikroskopträgers. Es nutzt faseroptische Beleuchtung mit einer 300 W Xenon-Lampe und einer 150 W Halogenlampe als Ersatzbeleuchtung. Der kompakte Standfuß und der lange Arm erleichtern die Positionierung des kompletten Systems am Operationstisch.
Leica M844 F40, M822 F40 und M820 F40
In den Konfigurationen M844 F40, M822 F40 und M820 F40 unterstützt eine einstellbare Gasfeder das Ausbalancieren, während vier elektromagnetische Bremsen die gewählte Position halten. Die Balanceeinstellung wird an das Gewicht des montierten Mikroskopkopfes und der Ausstattung angepasst. Auch die Beleuchtung unterscheidet sich: M844 und M820 nutzen direkte Halogenbeleuchtung, während M822 über eine integrierte LED-Hauptbeleuchtung und einen halogenbasierten OttoFlex-Beleuchtungsweg verfügt.
Technische Daten des Leica F40 nach Konfiguration
Das Tragsystem Leica F40 kommt in Konfigurationen mit verschiedenen Optikkopfmodellen, Beleuchtungssystemen und Ausstattungen zum Einsatz. Die Parameter des kompletten Geräts hängen daher von der jeweiligen Konfiguration und nicht allein von der Bezeichnung F40 ab. Die Tabelle stellt die wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden Systemgruppen gegenüber.
| Element | M844 F40 / M822 F40 / M820 F40 | M525 F40 / M520 F40 |
|---|---|---|
| Ausbalancieren | einstellbare Gasfeder des Arms | einstellbare Gasfeder des Arms sowie manuelles Ausbalancieren des Mikroskopkopfes in den Achsen A/B und C |
| Bremsen | 4 elektromagnetische Bremsen | 6 elektromagnetische Bremsen: 4 im Stativ und 2 für die Achsen des Mikroskopträgers |
| Maximale zusätzliche Belastung am Mikroskopkopf | 12,2 kg | 10 kg |
| Bedienfeld der Gesamtkonfiguration | Touch-Bedienfeld | grafisches LCD-Display mit Tastenbedienung |
| Lichtquelle | M844/M820: direkte Halogenbeleuchtung; M822: LED-Hauptbeleuchtung und halogenbasierter OttoFlex | M525/M520: faseroptische Beleuchtung — 300 W Xenon-Lampe und 150 W Halogenlampe als Ersatzbeleuchtung |
In den Konfigurationen M525/M520 gilt die Grenze von 10 kg für die Mikroskopausstattung. Bei M844/M822/M820 beträgt die zulässige Belastung an der Schnittstelle zum Mikroskopkopf 12,2 kg.
Ergonomie und Positionierung des kompletten Systems
Die Konstruktion des Systems F40 erleichtert die Anpassung der Geräteposition an die Raumaufteilung und die Lage des Operationstischs. Der Mikroskopkopf lässt sich über das Operationsfeld führen, während Platz für den Operateur und weitere Geräte bleibt. Der fahrbare Standfuß, der Griff und die Bremsen ermöglichen das Verfahren und Feststellen des kompletten Systems.
In der Praxis bestimmen vor allem das korrekte Ausbalancieren von Arm und Mikroskopkopf sowie die Funktion der elektromagnetischen Bremsen die Ergonomie des Systems F40. Nach dem Lösen der Bremsen lässt sich das Mikroskop neu positionieren und anschließend wieder stabilisieren. Die Anpassung der Balance an das Gewicht von Mikroskopkopf und Ausstattung beeinflusst den Widerstand beim Positionieren sowie das Verhalten des Arms im gesamten Arbeitsbereich.
Wovon hängt der Preis eines gebrauchten Mikroskops mit dem System Leica F40 ab?
Auf dem Gebrauchtmarkt hängt der Preis eines Mikroskops mit dem System Leica F40 vom Modell und der Geräteversion, dem technischen Zustand, der Vollständigkeit und der Ausstattung des jeweiligen Exemplars ab. Bei Medical Elektro ist der Grad der Aufbereitung weder eine Angebotsvariante noch ein Faktor für unterschiedliche Preise, da jedes angebotene Gerät nach demselben Standard generalüberholt wird. Der Preis wird für jede Gesamtkonfiguration individuell festgelegt.
Generalüberholte Mikroskope mit dem System Leica F40 bei Medical Elektro
„Gebraucht“ bedeutet, dass das Mikroskop bereits im Einsatz war. Ein generalüberholtes Operationsmikroskop ist ein gebrauchtes Gerät, das einen mehrstufigen Prozess zur Vorbereitung auf den Verkauf durchlaufen hat.
Die Generalüberholung bei Medical Elektro erfolgt nach einem einheitlichen Standard für die Gesamtkonfiguration des jeweiligen Geräts. Bei Mikroskopen mit dem System F40 umfasst sie das komplette Mikroskop mit montiertem Mikroskopkopf und tatsächlicher Ausstattung, nicht nur das Tragsystem. Jedes generalüberholte Gerät wird mit individuellen Fotos und einer zur Konfiguration passenden Beschreibung vorgestellt und hat eine 12-monatige Garantie. Den genauen Umfang beschreibt die Seite zum Prozess der Generalüberholung von Operationsmikroskopen.
Verfügbarkeit von Mikroskopen mit dem System Leica F40
Die Geräteliste für das System Leica F40 wird automatisch aktualisiert. Angaben zu Verfügbarkeit, Konfiguration und Ausstattung finden Sie bei jedem Exemplar.
Kontaktieren Sie Medical Elektro, um ein Mikroskop mit dem System Leica F40 auszuwählen, sich über die Ausstattung verfügbarer Geräte zu informieren und ein individuelles Angebot zu erhalten.
Verkaufte Leica F40 Mikroskope

